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Wochenendreise nach Leipzig

Nachdem wir im letzten Jahr eine Wochenendreise nach Wittenberg unternahmen, haben wir uns für dieses Jahr Leipzig vorgenommen.
Mitte Juli ging es per Bahn nach Leipzig. Christfried holte uns am Bahnhof ab, so dass wir ohne großes Gepäck mit der Straßenbahn zu unserem Hotel in der Breslauer Straße fahren konnten. Nach Zimmerbezug und kurzer Erfrischung ging es wieder auf den Augustusplatz und dann in ein italienisches Restaurant zum Abendessen. Interessante Speisen wurden bestellt, es war eine fröhliche Abendrunde. Spätabends wollten einige von uns die Innenstadt mit ihren Kneipen erkunden, andere fuhren ins Hotel.
Der Samstag stand ganz im Zeichen von Bildung. Zuerst begaben wir uns in die „Runde Ecke“, da kamen sehr viele Erinnerungen an Kindheit und Jugend wieder hoch. Erschreckend mit welchen Mitteln die Stasi doch arbeitete. Da war das anschließende Besichtigen der Thomaskirche doch beruhigend. Ein Rätsel blieb – Wieviel Pfeifen hat diese Sauerorgel? - Auch beim Besteigen des Kirchturmes gab es Interessantes zu hören, vor allem aber einen wunderschönen Blick über die Stadt. Nach kurzer Pause und einem Mittagsimbiss ging es dann Richtung Völkerschlacht-Denkmal. Weil es doch recht warm war, damit auch anstrengend, schauten wir uns dieses Denkmal nur von außen an. Wir hatten ja noch die Einladung, Brünhildes Arbeitsstätte - ein Hospiz - zu betrachten und einiges aus der Arbeit zu hören. Dies alles war sehr beeindruckend und stimmte uns auch nachdenklich.
Abends folgten wir der Einladung Brünhildes in ihre Wohnung. Sie verwöhnte uns mit vielen Leckereien. Sehr gemütlich saßen wir bis spät in die Nacht auf ihrer Dachterasse und kramten in Erinnerungen aus der 40-jährigen Geschichte des Wochenendgespräches.
Der Sonntag begann mit dem Gottesdienst in der kleinen Kirche zu Stötteritz. Danach gab es noch eine kleine Abschlussrunde, ehe wir wieder in den Zug nach Saalfeld stiegen. Damit ging unsere gemeinsame Zeit zu Ende und einige fuhren in den Urlaub.
Jetzt überlegen wir, welche Gegend wir uns im kommenden Jahr ansehen werden.G. Brendel