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 Und so läuft es mit der Vorbereitung für eine offene Runde "Männerschmieden". Unser Pfarrer Christian Sparsbrod informiert seine Männer rechzeitig und dann noch mal 3 Wochen vorher mit so einem Email:

Liebe Männer, das nächste Treffen ist also am 18.11.2016. Andreas Tietz wird uns seine Farben vorstellen. Wir werden zu Gast sein bei Mario Rosenthal. Er übernimmt auch das Essen und Trinken. Wir treffen uns zum Friedensgebet um 18 Uhr und fahren dann um 18.30 Uhr nach Kleingeschwenda. Bitte meldet Euch wieder, wer alles dabei ist und es einplant.
Viele Grüße, Christian Sparsbrod

Es meldeten sich etwa 12 Männer zum Anfang am Vortag zählte Christian dann etwa 15 Anmeldungen.
Und so war es den dann wirklich am 18.11. Es kamen etwa 12 Männer zum Friedensgebet. Gegen 20.Uhr.  waren 23 Männer in Kleingeschwenda beim Mario. Er musste ständig neue Stühle aufstellen werden. Mario hatte 14 Tage vorher in die laufende Kreissäge gegriffen und musste Hilfe anfordern. Seine 80.jährige Mutter, eine ehemalige Arbeitskollegin von mir, aus der Maxhüttenzeit um 1971, hat einen riesen Topf leckere Gulaschsuppe auf den Tisch gestellt und weitere Zutaten. Mal was anderes. Alle wurden satt. Ein Neuer ist hinzu gekommen. Wieder ein Grund sich vorzustellen in der großen Runde. Hier geht es schon lustig los.
Die lockere disziplinierte Atmosphäre bleibt unter den Männern den ganzen Abend erhalten.
Heutiges Thema: " Lehmfarben" .
Einer aus unseren Reihen stellt sein Hobby und 2. berufliches Standbein vor. Der Raum war  geschmückt mit vielen bemalten Mustertafeln , eben mit Lehmfarben bemalt. Also Lehmfarben für die Wände im Haus und das mit vielen Farben und Strukturen nicht nur typisch rotbraun und glatt. Eine Freude für jeden Künstler mit Pinsel und Spachtel. Viele Stunden hat Andreas Tietz, gekaufte Pulver, in verschiedenen Versuchsreihen so veredelt, dass am Ende ein offenporiger einigermaßen wischfester Anstrich auch als Paste auf die Wand aufgetragen werden kann. So wird jede Wand ein Unikat. Ich denke alte Meister aus alter Zeit, vor hunderten Jahren waren schon weiter wie wir. Mit Bier und Eiweiß hat es Andrea noch nicht probiert. Der Anstrich, auch ohne Tapete, ist schon etwas teurer als unsere üblichen Farben mit Kunststoffen versetzt, erklärt Andreas, in noch etwas unbeholfenen Auftreten. Wir sind gespannt was aus dieser Geschäftsidee noch wird.
So dachten wir in der Runde, es können sich doch noch andere mit ihren Hobbys und Talenten der Gruppe zeigen. So spielte und sang zur Gitarre Peter. Diskussionen zu aktuellen Nachrichten in unserer Saalfelder Kirche und Weltpolitik  bildeten den Abschluss bevor wir in Dankbarkeit für den Essenaasrichter und Gastgeber den Abend beschließen.

Harry 
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