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Wochenendgesprächskreis

 Wer sind wir?
Der Wochenendgesprächskreis besteht seit über 30 Jahren und war ein Treffen junger Menschen, einige waren bereits verheiratet und auch schon Eltern, die aktuelle Fragen und ihren biblischen Hintergrund diskutierten.
Mittlerweile sind viele von uns bereits junge Großeltern und wir fragen immer noch, was Jesus zu den Problemen heute sagen würde. An dieser Stelle sind wir jung geblieben, denn die aktuellen Themen bewegen uns immer noch. Wir suchen gemeinsam nach Möglichkeiten, Veränderungen aktiv mitzugestalten, selbst wenn diese sich in einem überschaubaren Bereich ereignen. Zu diesen Gesprächen finden wir uns abwechselnd in den verschiedenen Wohnungen zusammen.
Diese vielen Jahre haben wir miteinander erlebt und haben große Kinder und kleine Enkel bekommen denen wir eine bewohnbare Welt hinterlassen möchten.
Sehr oft laden wir uns kompetente Gesprächspartner ein, dann treffen wir uns im Gemeindehaus, so dass auch jeder Interessierte diese Abende miterleben kann.  
Wandern und Radtouren gehören ebenso zu unserem Programm, wie Feiern.
 
Die Termine werden im Gottesdienst abgekündigt,  jeder ist  herzlich eingeladen!




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Wochenendreise nach Leipzig

Nachdem wir im letzten Jahr eine Wochenendreise nach Wittenberg unternahmen, haben wir uns für dieses Jahr Leipzig vorgenommen.
Mitte Juli ging es per Bahn nach Leipzig. Christfried holte uns am Bahnhof ab, so dass wir ohne großes Gepäck mit der Straßenbahn zu unserem Hotel in der Breslauer Straße fahren konnten. Nach Zimmerbezug und kurzer Erfrischung ging es wieder auf den Augustusplatz und dann in ein italienisches Restaurant zum Abendessen. Interessante Speisen wurden bestellt, es war eine fröhliche Abendrunde. Spätabends wollten einige von uns die Innenstadt mit ihren Kneipen erkunden, andere fuhren ins Hotel.
Der Samstag stand ganz im Zeichen von Bildung. Zuerst begaben wir uns in die „Runde Ecke“, da kamen sehr viele Erinnerungen an Kindheit und Jugend wieder hoch. Erschreckend mit welchen Mitteln die Stasi doch arbeitete. Da war das anschließende Besichtigen der Thomaskirche doch beruhigend. Ein Rätsel blieb – Wieviel Pfeifen hat diese Sauerorgel? - Auch beim Besteigen des Kirchturmes gab es Interessantes zu hören, vor allem aber einen wunderschönen Blick über die Stadt. Nach kurzer Pause und einem Mittagsimbiss ging es dann Richtung Völkerschlacht-Denkmal. Weil es doch recht warm war, damit auch anstrengend, schauten wir uns dieses Denkmal nur von außen an. Wir hatten ja noch die Einladung, Brünhildes Arbeitsstätte - ein Hospiz - zu betrachten und einiges aus der Arbeit zu hören. Dies alles war sehr beeindruckend und stimmte uns auch nachdenklich.
Abends folgten wir der Einladung Brünhildes in ihre Wohnung. Sie verwöhnte uns mit vielen Leckereien. Sehr gemütlich saßen wir bis spät in die Nacht auf ihrer Dachterasse und kramten in Erinnerungen aus der 40-jährigen Geschichte des Wochenendgespräches.
Der Sonntag begann mit dem Gottesdienst in der kleinen Kirche zu Stötteritz. Danach gab es noch eine kleine Abschlussrunde, ehe wir wieder in den Zug nach Saalfeld stiegen. Damit ging unsere gemeinsame Zeit zu Ende und einige fuhren in den Urlaub.
Jetzt überlegen wir, welche Gegend wir uns im kommenden Jahr ansehen werden.G. Brendel

 
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Am Wochenende vor Palmarum traf sich der Wochenendgesprächskreis in Hoheneiche. Wir wollten wiedermal in Erinnerungen schwelgen. Vor Jahren als unsere Kinder noch klein waren, war Hoheneiche ein Muß. Es war immer eine lustige, fröhliche Runde. Aber das ist nun schon lange her. Unsere Kinder sind nun nicht mehr klein und den  Nestern entflogen. Jedoch lebten wir nicht nur von den Erinnerungen sondern hatten uns auch ein  paar harte Brocken zun Nachdenken ausgewählt. Am Freitagabend war Reden und Diskutieren zum Theaterstück "Der gute Tod" dran. Ist Sterbehilfe sinnvoll?, war die im Raum stehende Frage. Uns wurde klar, daß dies nicht einfach zu beantworten ist.  Das Verbot der aktiven Sterbehilfe stand damit zum Gespräch und wurde intensiv diskutiert.
Am Samstag war Nachdenken zur Wirtschaftsethik dran. Wie konnte es zur Krise kommen und  welche Bedeutung und welche Rolle hat die kaum noch zu durchschauende Geldwirschaft heute.
Neben dem vielen  Diskutieren kam der Spaß und die Erholung natürlich nicht zu kurz. Ich erinnere  nur an die tolle Wanderung von Hoheneiche über Königsthal und Reichmannsdorf.  Viel Freude machte auch das Basteln der Stoffhühner für die Ostersträuße. Es war alles in allem ein gelungenes und interessantes Wochenende für uns..

 

 
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Die Geschichte
Vor mehr als 30 Jahren fanden sich junge Menschen alle 14 Tage Freitags im Amtszimmer des damaligen Superintendenten Ludwig Große zusammen, um über aktuelle Fragen zu diskutieren. Was sagt uns Jesus und die Bibel auf unsere Fragen. Kinder kamen dazu und neue Fragen. Besonders beliebt waren die Wochenendrüsten in Hoheneiche mit Wandern, Spielen,  gemeinsamen Kochen und dem Nachdenken über eine bestimmte Bibelstelle.
Wir wollten uns einmischen in die Friedenspolitik, Umweltgestaltung, Bildung und Erziehung.
Aber auch das Feiern kam und kommt nicht zu kurz, die runden Geburtstage, die Geburten und Taufen der Kinder u.v.m.
Traditionell beginnen wir das neue Jahr immer mit einem Gesprächsabend zur Jahreslosung.
Seit vielen Jahren treffen wir uns als Hauskreis in Wohnungen. Sehr oft laden wir uns Gäste ein, wie unsere ehemaligen Pfarrer Ludwig Große und Arnd Morgenroth, oder auch den ehemaligen Landespolizeipfarrer Christian Tschesch und einige Mitglieder der Partei „Die Linke“.
Außerdem gestalten wir regelmäßig das wöchentliche Friedensgebet in der Johanniskirche mit. Natürlich sind wir auch immer dabei, wenn Gemeindeaufgaben zu erledigen oder Feste vor zubereiten sind. Einige von uns sind seit vielen Jahren Kirchenälteste.