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Männerschmieden
Männerschmieden – ein Gesprächskreis für Männer- trifft sich ca. alle sechs Wochen am Freitag Abend an unterschiedlichen Orten.  Wir sprechen von Mann zu Mann in gemütlicher und offener Atmosphäre über Familie, Arbeit, Freizeit, Politik, Bibel und Glauben. Wir sind überzeugt, dass wir durch Gespräche uns selbst und andere besser verstehen lernen. Wir denken, dass der Austausch positive Auswirkungen auf die Beziehung hat,  in denen wir leben. Der Name ist entstanden bei einer Freizeit, zu der wir tatsächlich geschmiedet haben.
Jeder Mann ist herzlich willkommen.
Kontakt: Pfarrer Sparsbrod




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Männerschmieden 5.5.2017 Kleingeschwenda


 

Wieder einmal lud uns Mario Rosenthal zu sich nach Kleingeschwenda, diesmal zum Thema Wirtschaft ein. Nach dem Friedensgebet in der Johanneskirche empfing uns Mario vor seinem Haus mit typisch Thüringer Spezialitäten vom Rost. Nach einem kurzen Gebet nahmen wir im Mehrzweckraum seiner Werkstatt die Speisen dankbar und neugierig auf den Gesprächsabend zu uns. Dabei zeigte uns Mario Bilder seiner Ballonfahrt über Saalfeld und dessen näheren Umgebung.

Nach einigen geistlichen Liedern verlas Christian Sparsbrod den Evangeliumstext vom Tag der Arbeit, dem 1. Mai (Lk 16). Diese Lesung war gleichsam der Auftakt über den biblischen Text nachzudenken und spontan Gedanken hierüber auszutauschen. Dabei ging das Gespräch nahtlos zu Marios Thema eines weltweit gerechten Wirtschaftssystems über. Ein anspruchsvolles und zugegebenermaßen nicht einfaches Thema, über das Mario referierte.

Welche Vorstellungen haben wir darüber und wie soll dies gehen?

Darauf fand jeder seine eigene Antwort, geprägt von seinen Erfahrungen und Vorstellungen.

Schnell wurde klar, dass es nicht nur eine Antwort hierauf gibt.

Die Arbeit ist ein wesentliches Merkmal der Menschheit zur Sicherung des Lebensunterhalts. Sie soll sicher und planbar, darüber hinaus Spaß machen und uns erfüllen, dabei sinnvoll und umweltverträglich, das Arbeitsklima gut und gesund sein – und und und. In solch einem Arbeitsumfeld fühlt man sich wohl, hier finden wir zusammen.

Doch kommen auch andere Gedanken auf.

Wie sicher ist der Arbeitsplatz und das Einkommen, um eine Familie zu gründen und eine vernünftige Lebensplanung darauf aufzubauen?

Kann man von ehrlicher Arbeit leben, reicht das Einkommen für bescheidene Ansprüche oder Erfordernisse des Lebens? Habe ich die Voraussetzungen oder Rahmenbedingungen, um entsprechend meinen Fähigkeiten und Ansprüchen ein erfülltes Arbeitsleben zu führen?

Welche Rahmenbedingungen herrschen seitens der Politik, des Arbeitgebers oder des unmittelbaren Arbeitsumfeldes, im Kollegenkreis?

Eins war schnell klar, wir brauchen günstige Rahmenbedingungen, um unsere Arbeit zu erledigen wie den an uns gestellten Anforderungen gerecht zu werden, ohne Schaden zu nehmen.

Dies sind Sozial- und Arbeitshygienische Mindestbedingungen. Ein kluger Arbeitgeber sorgt sich darum. Jedoch sieht unsere Arbeitsumwelt oft anders aus. Die Welt der kleinen Unternehmen und Dienstleister weist oft Unwägbarkeiten und zu viel Bürokratie auf, die die Existenz gefährden. Es trifft dann Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gleichermaßen, denn oft fehlen finanzielle Puffer und Geschäftsmodelle, die Durststrecken abfedern. Ein Risiko das zuweilen mit hohen Schulden verbunden ist.

In unserer Runde wurde von guten Erfahrungen berichtet, wie von Situationen und Lebensentscheidungen, die in eine besonders ungewisse, belastende Zukunft führten.

Auch wurde klar, dass wir gegenüber Arbeitnehmern anderer Länder ein hohes Niveau an Lebens- und Arbeitsqualität erreicht haben und der Arbeits- und Gesundheitsschutz längst zu den Selbstverständlichkeiten des Arbeitsprozesses zählt. Auch dies gehört zur Betrachtung wie ebenfalls das Glück, sich in der Arbeit verwirklichen zu können.

Wir sprachen über Wirtschafts- und Materialkreisläufe, Werteverluste von Waren und Herstellungsbedingungen dieser im Rahmen der Globalisierung, von Kunden, die in Textilläden nachfragen, wer die Kleidung zu welchen Arbeits- und Lohnbedingungen produziert.

Wir sprachen über die Nachhaltigkeit der Wirtschaftstätigkeit des Menschen, den Umwelt- und Tierschutz und seiner Verantwortung, Gottes Schöpfung zu achten und zu wahren. So gilt es ebenfalls Tiere nicht als bloßes Wirtschaftsobjekt, sondern als lebendige und gefühlvolle Wesen wahrzunehmen und zu behandeln.

Als Fazit des Abends obliegt es uns, unser Kauf- und Konsumverhalten zu überdenken und gegebenenfalls neu auszurichten, wie unsere unmittelbare Arbeitsumwelt mit den uns gegebenen Möglichkeiten menschenwürdiger zu gestalten. Auch sollten uns die vielfältigen Werbeversprechen von Firmen nachdenklich stimmen und Anlass zum kritischen Hinterfragen geben. Denn wo Kalbsleberwurst draufsteht, muss dies nicht dem Produktinhalt entsprechen. Die Täuschungen der Werbung und die Täuschung der Firmen sind vielfältig und groß. Allein wir bestimmen mit unserem Kauf- und Konsumverhalten und nicht zuletzt durch unseren Geldbeutel eine humanere Arbeitswelt in Afrika, Asien, Südamerika wie Ost- und Westeuropa Wirklichkeit werden zu lassen. Dies gilt gleichermaßen für eine humane Tierhaltung wie Fleisch- u. Pflanzenproduktion ohne Gentechnik und Pestizide.

Hierzu wissen wir Gott an unserer Seite, dessen moralische Komponente uns stets Richtschnur sein sollte.

Nach 23 Uhr brachen wir nach dem Vaterunser und Segen auf und verabredeten uns für den 30.Juni 2017, vielleicht und hoffentlich in einer Hütte im Wald.

Jürgen Tauchen

 
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Männerschmieden in Gräfenthal


Das neue Jahr hat bereits längst begonnen, mit Erwartungen, Hoffnungen und Männerschmieden in Gräfenthal

Das neue Jahr hat bereits längst begonnen, mit Erwartungen, Hoffnungen und Vorhaben bereits gefüllt. Und doch bleibt Zeit für vertrautes, liebgewonnenes – Männerschmieden.
Am 27.01.2017 traf sich unser Männerkreis wie gewohnt an der Johanneskirche und längst gehört das Friedensgebet dazu. So brach unsere Gruppe nach dem Friedensgebet nach Gräfenthal auf.
Sicher gibt es näherliegende Ziele, doch erschien das hoch über Gräfenthal liegende Schloss Wespenstein ein solch lohnendes Ziel zu sein.
Einst von den Grafen von Orlamünde erbaut, diente es der Sicherung eines mittelalterlichen Heer- und Handelsweges von Leipzig über Saalfeld nach Nürnberg. Später von den Pappenheimer Reichserbmarschällen in Besitz genommen und großzügig zum Residenzschloss ausgebaut, beherbergte es 1530 Martin Lutter auf seiner Durchreise. Hier hielt er vor erlauchtem Publikum in der Schlosskapelle eine Predigt.
Im schneelosen Saalfeld aufgebrochen, fanden wir uns bei Ankunft von hohem Schnee umgeben, das Schloss in winterlichem Kleide. Umso herzlicher die Begrüßung durch den Schlossherren, Prof. Dr. Ing. Wolfgang Wehr, der uns durch die Räumlichkeiten führte und die wechselvolle Geschichte des Schlosses einschließlich seines Verfalles schilderte. Viel Zeit, Schweiß, Geld, aber auch Wissen, Geduld und Kreativität gehört dazu, ein solch ruinöses Schloss in der Bausubstanz zu sichern, auszubauen und für spätere Generationen zu erhalten. Eine nach menschlichem Ermessen Herausforderung, an der man zerbrechen kann.
Doch was bewegt einen Menschen solch ein Objekt zu erwerben und sich für dessen Sanierung zu engagieren? Ist das Übermut, Unbedachtheit oder Begeisterung, ja Liebe für solch ein Gebäude zu nennen?
Diese Frage fand ihre Erklärung bei den sich anschließenden Gesprächen in der Taverne bei rustikaler, einfacher Kost in geselliger Runde. Ja, es gehört Mut, ein langer Atem, wie Liebe dazu, solch ein Werk zu beginnen und es gehören ebenfalls eine Vision und der Glaube dazu, etwas sinnvolles und nachhaltiges mit den gegebenen Möglichkeiten und Potenzen zu verwirklichen.
Für uns als Christen gehört noch etwas Essentielles dazu, ohne das ein guter Ausgang schwer vorstellbar wäre: Gottes Segen. Dies wünschen wir Prof. Wehr und seiner Stiftung von ganzem Herzen.
 
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 Und so läuft es mit der Vorbereitung für eine offene Runde "Männerschmieden". Unser Pfarrer Christian Sparsbrod informiert seine Männer rechzeitig und dann noch mal 3 Wochen vorher mit so einem Email:

Liebe Männer, das nächste Treffen ist also am 18.11.2016. Andreas Tietz wird uns seine Farben vorstellen. Wir werden zu Gast sein bei Mario Rosenthal. Er übernimmt auch das Essen und Trinken. Wir treffen uns zum Friedensgebet um 18 Uhr und fahren dann um 18.30 Uhr nach Kleingeschwenda. Bitte meldet Euch wieder, wer alles dabei ist und es einplant.
Viele Grüße, Christian Sparsbrod

Es meldeten sich etwa 12 Männer zum Anfang am Vortag zählte Christian dann etwa 15 Anmeldungen.
Und so war es den dann wirklich am 18.11. Es kamen etwa 12 Männer zum Friedensgebet. Gegen 20.Uhr.  waren 23 Männer in Kleingeschwenda beim Mario. Er musste ständig neue Stühle aufstellen werden. Mario hatte 14 Tage vorher in die laufende Kreissäge gegriffen und musste Hilfe anfordern. Seine 80.jährige Mutter, eine ehemalige Arbeitskollegin von mir, aus der Maxhüttenzeit um 1971, hat einen riesen Topf leckere Gulaschsuppe auf den Tisch gestellt und weitere Zutaten. Mal was anderes. Alle wurden satt. Ein Neuer ist hinzu gekommen. Wieder ein Grund sich vorzustellen in der großen Runde. Hier geht es schon lustig los.
Die lockere disziplinierte Atmosphäre bleibt unter den Männern den ganzen Abend erhalten.
Heutiges Thema: " Lehmfarben" .
Einer aus unseren Reihen stellt sein Hobby und 2. berufliches Standbein vor. Der Raum war  geschmückt mit vielen bemalten Mustertafeln , eben mit Lehmfarben bemalt. Also Lehmfarben für die Wände im Haus und das mit vielen Farben und Strukturen nicht nur typisch rotbraun und glatt. Eine Freude für jeden Künstler mit Pinsel und Spachtel. Viele Stunden hat Andreas Tietz, gekaufte Pulver, in verschiedenen Versuchsreihen so veredelt, dass am Ende ein offenporiger einigermaßen wischfester Anstrich auch als Paste auf die Wand aufgetragen werden kann. So wird jede Wand ein Unikat. Ich denke alte Meister aus alter Zeit, vor hunderten Jahren waren schon weiter wie wir. Mit Bier und Eiweiß hat es Andrea noch nicht probiert. Der Anstrich, auch ohne Tapete, ist schon etwas teurer als unsere üblichen Farben mit Kunststoffen versetzt, erklärt Andreas, in noch etwas unbeholfenen Auftreten. Wir sind gespannt was aus dieser Geschäftsidee noch wird.
So dachten wir in der Runde, es können sich doch noch andere mit ihren Hobbys und Talenten der Gruppe zeigen. So spielte und sang zur Gitarre Peter. Diskussionen zu aktuellen Nachrichten in unserer Saalfelder Kirche und Weltpolitik  bildeten den Abschluss bevor wir in Dankbarkeit für den Essenaasrichter und Gastgeber den Abend beschließen.

Harry 
 Männerschmieden bei MarioMännerschmiedenMännerschmieden
 
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 Radegunde Vortrag

 

 

Männerschmieden Gemeindehaus Saalfeld 06.05.2016

Thema: „ Radegunde - Lebensstationen einer Thüringer Prinzessin zwischen 520 und 587 “

Wie gewohnt traf sich die Gruppe Männerschmieden mit Pfarrer Christian Sparsbrod um 18.30 Uhr im Gemeindehaus Saalfeld zum gemeinsamen Abendbrot.

Die Männer konnten einen neuen Teilnehmer begrüßen. Die Vorstellungsrunde war schnell erledigt .

Anschließend gestaltete Jürgen Tauchen einen hervorragenden und sehr gut recherchierten Beitrag, den er schon den geschichtsinteressierten Saalfeldern im Stadtmuseum geboten hatte. Er stellte uns mit Radegunde eine bedeutende Thüringerin und zugleich Französin vor, welche er mit der bekannteren Thüringischen Landgräfin Elisabeth verglich. Wie diese handelte sie aus ihrem Glauben heraus wohltätig und friedensstiftend als mutige und emanzipierte Frau.

Radegundis (Radegund(e), frz. Radegonde; * um 520; † 13. August 587 in Poitiers) war die Ehefrau des fränkischen Königs Chlothar I. und Tochter König Berthachars von Thüringen.

Radegundis wird in der römisch-katholischen Kirche als Heilige verehrt. Sie ist die Schutzpatronin der Weber und Töpfer und der Stadt Poitiers. Ihr katholischer und evangelischer Gedenktag ist der 13. August.

Alle anschließenden Fragen wurden von Jürgen fachkundig beantwortet.

 

 

 

 
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Hallo Schmiedemänners,
hier wie gewünscht eine Zusammenfassung unseres Abends am 26. Februar.
Zunächst mal ganz viel herzlichen Dank an M. Ich fand die 
Offenheit und wie Du über Deine Krankheit berichtet hast sehr bewegend 
und empfand es als sehr mutig von Dir.
Ich versuche mal grob zusammen zu fassen, was ich zum Thema Depression 
mitgenommen habe.
Zunächst einmal,  gibt es hierzu wohl nicht "Die Ursache", sondern es 
ist, wie so oft im Leben ein Puzzle aus vielen Teilen.  Neben den "Genen 
und Hormonen" als Ursache,  fiel in den Gesprächen auf, das die 
Vergangenheit wohl oft ein größerer Rucksack als die Gegenwart zu sein 
scheint. Das Hier und Jetzt ist vielleicht manchmal eine zu große 
Herausforderung, weil die Vergangenheit uns noch zusätzlich beschwert. 
Sei es durch Verhaltensweisen, Verbitterung Schuldgefühle...... Ich 
empfand auch, das Schuld oder Schuldgefühle in der Diskussion eine große 
Rolle gespielt haben.
  Ich selbst bin in diesem Punkt Gott eigentlich gerade dankbar, das 
Gott sagt, wir alle sind Sünder, sind schuldig. Es drückt mich nicht 
nieder, sondern ist so befreiend sich deswegen nicht verstecken zu 
müssen, meinem Nächsten besser vergeben zu können (denn ich bin ja 
genauso wenig frei von Schuld). Andererseits kann ich mir der Vergebung 
gewiss sein, wenn ich nur von Herzen versuche das Richtige zu tun. 
Fehler dürfen passieren.
Das war dann auch schon ein erster wichtiger Punkt bei der Frage, was 
kann helfen, mit dieser Situation besser zurecht zu kommen. Aber auch 
das ist wohl ein großes Puzzle. Sehr wichtig ist sicher auch, die 
Bereitschaft die Situation anzuerkennen, ärztliche Hilfe in Anspruchzu 
nehmen, den Mut zur Aufarbeitung zu haben und mein Umfeld danach 
auszurichten.  Und ganz wichtig !: Wer einen wahren Freund an seiner 
Seite weiß, hat dann wohl immer noch viel Glück im Unglück.
Also, so war es von M nicht nur mutig sondern ich denke auch 
ermutigend für viele von uns. Sei es, das wir selber auch so unsere 
Probleme mit uns rumschleppen oder das wir gefordert sind, weil ein 
Nächster unsere Hilfe braucht.
                            Und appropos wahrer Freund - nicht böse 
sein, habe leider Deinen Namen vergessen. Also Herr Waldmensch, ich fand 
ja das Thema zwei des Abends auch sehr interressant. Vielleicht wäre es 
ja mal eine Idee für den Sommer, einen Freitag mit Picknik und kleiner 
Forstführung in Deinen Gefilden zu planen. Falls da jemand bockig drauf 
wäre, könnte Mann ja mal drüber reden.
So, habe fertig, aber keine Motivation mehr für 
Rechtschreibfehlerkontrolle. Tschuldigung.
 
Euch allen noch einen wunderbaren März wünscht  Andreas Tietz

 

 
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Heute war vom Männerschmieden ein Treffen im Thüringer Wald.

Sieben Männern fuhren mit Ihren Autos zur Flüchtlingsunterkunft nach Unterwellenborn. Dann haben wir die dort untergebrachten Syrrer und Afghanen zu einer Wanderung eingeladen. 

Mit den Autos ging es nach Schmiedefeld auf den Parkplatz unterhalb des Leipziger Turmes. Bei richtig stürmischem Wetter ging es einen kleinen Wanderweg quer durch den Wald. Unsere Gäste hatte richtig Spaß dabei. Immer wieder wurden Fotos geschossen und fröhlich miteinander erzählt.  Es sind alles junge Männer im Alter von ca. 25 Jahren. Aber es waren auch ein paar Jugendliche von 15 Jahre dabei. Zur Zeit sind sie dabei in verschiedenen Schulen die deutsche Sprache zu lernen. So war eine Verständigung nur mit wenigen Brocken möglich. Auch die englische Sprache half nur bedingt weiter.

Am Ende unserer kleinen Wanderung besuchten wir die Gaststätte im Leipziger Turm. Es gab Kaffee und Kuchen und einen Besuch auf der Aussichtsplattform.

Am späten Nachmittag fuhren wir unsere Gäste wieder zurück. Es war für alle ein schönen Nachmittag mit vielen Erlebnissen.

Weitere Bilder sind in der Fotogalerie zu sehen.

 

 
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Am Freitag, den 20.11.2015 hatten wir einen Gefängnisseelsorger zu Gast,
Pfarrer Hartmut Lösch, der im Gefängnis in Untermaßfeld arbeitet.
Anschaulich schilderte er uns seine Arbeit und das Leben im Gefängnis.
Eindrücklich war es zu hören, dass Menschen im Gefängnis in der Regel
wissen, warum "Der" (mit Blick zum Kreuz) für sie gestorben ist.
 
Zwei Biblische Geschichten spielten an unserem Abend eine Rolle:
Zum einen die Geschichte von  "Der Pharisäer und der Zöllner".
Der Pharisäer, der vorn im Tempel stolz sein gutes Leben erzählt und der Zöllner,
der hinten steht und nur sagt: Gott sei mir Sünder gnädig.
Die andere Geschichte war die von der großen Einladung, wo alle sich entschuldigen und
am Ende die Leute von der Straße geholt werden.

Harry hatte wieder für eine urig-gemütliche Athmosphäre in seinem  Garten-Iglu
gesorgt und Jürgen für das leiblich Wohl.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Abend, der lange im Gedächtnis und im Herzen nachwirkt.

 

 

 
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Am 10.07. trat eine gesellige Runde von 14 Mann zusammen, um gemeinsam zwei nahegelegene Kirchen in Reichenbach und Oberloquitz zu erkunden. Beiden Kirchen, so erfuhren wir im Laufe der hervorragenden Führungen, fehle es an jungen Zulauf der Gemeinde. Dies und die eventuellen Lösungen dahingehend wurden die hauptsächlichen Gesprächsthemen beim abschließenden Abendbrot. 
Unser erster Halt war das ca. 800 Jahre alte Gotteshaus in Reichenbach . Es begrüßte uns Herr Gloth-Pfaff , der sich in den vergangenen Jahren durch den  Erhalt und Wiederaufbau dieser altehrwürdigen Kirche verdient gemacht hat. Er präsentierte uns stolz die kunsthistorischen Holzarbeiten, dessen genannter Marktwert uns alle überraschte. Wir genossen wundervolle Schnitzereien, die mittlerweile weit über die Grenzen hinaus an Bekanntheit erlangten. Im Verlaufe der Führung stellte Herr Sparsbrod unserem Gastgeber, seines Zeichens Atheist, eine Frage nach seiner eigenen Empfindung bezüglich "seiner" Kirche. In seinen Erklärungen merkte man, dass er ,trotz fehlender Konfession, eine starke und schwer greifbare Gefühlsbindung spüre. 
Im Anschluss sangen wir einen kurzen Choral.
Unser zweiter Halt führte uns nach Oberloquitz. Dort bewunderten wir außergewöhnliche Deckenmalereien und erfreuten uns an  interessanten,geschichtlichen Anekdoten. Sowohl moderne als auch historische Elemente fügten sich hier zusammen. Der Abend schritt schnell voran und 14 hungrige Männerbäuche  galt es zu füllen. Wir kehrten im Pfarrhaus der Gemeinde ein, keine 30 Meter von der zuvor besichtigten Kirche entfernt. 
Ein interessanter Ausflug neigte sich dem Ende zu. Was bleibt, ist für mich persönlich eine fortsetzungswürdige Unternehmung im Kreise vieler unterschiedlicher Charaktere, die am Ende geeint durch Gott eine großartigen Tag verbrachten.

Peter Rossow

 

 
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Männerschmieden im Gorndorfer Pfarrhaus am 20. März 2015
 
Wir treffen uns an diesem Abend in gewohnter Runde, zu der Pfarrer Christian Sparsbrod, unser „Schmiedemeister“, einlud. Diesmal dabei, Frank Schröder vom CVJM.
 
Unser Abend setzte zwei Akzente, über die wir nachdachten, Gedanken und Meinungen austauschten sowie einen allgemeinen Konsens fanden.
 
Eingangs erörterten wir das aktuelle Thema der geplanten Veranstaltung eines „nationalen und sozialen Aktionsbündnisses“, zum 1. Mai 2015 einen „Arbeiterkampftag“ in Saalfeld abzuhalten. Organisiert wird diese Veranstaltung von der rechts stehenden, NPD- nahen Partei „Der III. Weg“.
Sicher für viele Saalfelder eine Zumutung und Herausforderung zugleich und für uns Anlass Position zu beziehen. Wie gehen wir mit dieser Problematik um, wie reagieren wir darauf?
 
Provokationen oder gewaltsame Aktionen sind ebenso wenig geeignet wie Diskussionen mit Angehörigen und Mitläufern dieser Organisation. Doch ist es unsere Pflicht als Christen gegenzuhalten.
Wir wollen dies auf unsere Weise tun, mit Bedacht, eventuell mit Angeboten in der Johanneskirche und Veranstaltungen um diese.
 
Frank Schröder vom CVJM sprach anschließend über das Thema „Glaube und Männer – was unterscheidet uns von Frauen“ und lud uns ein, seinen Gedanken zu folgen. Schnell wurde sichtbar, dass es nicht nur eine Antwort darauf gibt und wie Bernhard Furcht treffend einwarf, keine pauschale Antwort und Zuweisung.
Wieder einmal war es spannend und lehrreich, zugleich praxisnah, wie Frank Schröder das Thema an Hand der Bibel Jesus Botschaft in Johannes 18, 15-18 (Petrus und Jesus) und Lukas 24, 13ff, die Emmausjünger uns nahe brachte; dazu viele Gedanken und Anregungen im Gespräch aus unserem Kreis.
 
Jürgen Tauchen

 

 
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An einem Abend im Januar hatten wir spontan einige syrische Flüchtlinge eingeladen
zu unserem Männerabend. Wir unternahmen eine kurze Nachtwanderung durch den
schneereichen Winterwald und unsere Gäste waren sehr beeindruckt von dem vielen Schnee.
Im Frebruar unternahmen wir eine Ausflug mit ca. 15 syrischen Flüchtlingen und fuhren nach  Schmiedefeld, um ebenfalls im Schnee zu wandern. Im Leipziger Turm kamen wir dann zusammen zu Kaffee und Kuche und weiterem Austausch.
So sind einige Kontakte entstanden und wir hörten einige Geschichten von Krieg und Flucht und
vom Verbleib der Familien.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 



 

 

 


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